PS | FC Kama vs. VSM 99 Dresden 2:3


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ie Vorzeichen waren vielversprechend, der Tabellenführer der Freizeitliga gegen den vierten der Freizeitklasse im Pokalwettbewerb. Auf dem Rasenplatz in Loschwitz wollte man die guten Leistungen der vergangenen Wochen bestätigen und mit der klaren Zielsetzung die nächste Runde zu erreichen das Spiel dominieren und gewinnen. Doch es sollte alles ganz anders kommen.

 


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em VSM 99 fehlte immer noch Baumann verletzungsbedingt sowie Borch der sich kurzfristig krank meldete. Spielmacher Lätsch hatte ebenfalls seinen Urlaubsantrag bestätigt bekommen und somit musste die Mittelfeldachse neu ausgerichtet werden. Allerding konnten die Nordler wieder auf ihren Kapitän Arnold sowie auf das laufwunder Fischer zurückgreifen.

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ie Petzold-Elf war schnell aufgestellt die Innenverteidiger Maurer, Arnold, sowie Außenverteidiger Lux, und Kühne komplettierten die Viererkette. Fiedler und Petzold als Doppelsechs, Schmidt rechts und Holstein links und Fischer als 10er bildeten das Zentrum. Im Sturm war Bluhm wieder Anspielstation Nummer eins.

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er Schiedsrichter Pfeifer pfiff die Partie pünktlich an und nach zwei Minuten traf der FC Kama durch ein Tor von Uhle zum 1:0. Schockstarre beim VSM, bereits im Vorbereitungsspiel traf Kama in den ersten Minuten und jetzt ging das schon wieder los. Der Matchplan von Petzold über eine stabile Abwehrleistung zum Erfolg zu kommen war über den Haufen geworfen. Wenige Sekunden später, war der FC wieder im VSM Strafraum doch der Schiedsrichter Pfiff Abseits. In den ersten 10 Minuten war der VSM völlig von der Rolle bis Holstein´s erster Schuss aufs Tor von Kama sofort saß und die Bank jubeln ließ. Jetzt hätte der Reset-Knopf gedrückt werden müssen. Dies hätte auch fast geklappt als Fischer per Pfostenschuss die Kugel fast im Netz versenkt hätte. Der VSM Ausgleich hielt ganze neun Minuten als Uhle abermals diverse Fehler in der VSM Abwehr nutzte und zum 2:1 einschob. Die 99er regierten prompt und Kühne versuchte per Distanzschuss sein Glück und schoss ein richtiges Pfund auf den Kasten der Jungs vom Blauen Wunder. Das Spiel musste unterbrochen werden weil Gleitsmann von Kama sich eine Verletzung zuzog, für ihn kam Czurzim ins Spiel. Kurz vor der Pause nahm sich Fischer ein Herz und netzte zum 2:2 Ausgleich. Fiedler hätte sogar fast noch das 2:3 erzielen können bevor der Referee zur Halbzeit Pfiff.

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ur zweiten Halbzeit wechselte der VSM M. Hofmann für Fiedler und Linden für Lux, beide Wechsel sollten frischen Wind in das Aufbauspiel der Nordler bringen. Nach der Konstruktiven Ansprache von Baumann im Kabinentrakt am Blauen Wunder spielte der VSM 99 nun viel konzentrierter und konnte sich somit diverse Einschuss Möglichkeiten erarbeiten. Holstein auf der linken Seite sowie Schmidt auf der rechten wurden von Minute zu Minute stärker und konnten ihre Mitspieler immer in Szene setzen. Holstein verpasste nur Knapp den Führungstreffer. M. Hofmann hatte eine weitere große Chance auf dem Fuß als er einen genial gespielten Pass von Fischer nicht im Tor unterbringen konnte.

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n der 71. Minute erlöste uns dann endlich Bluhm als er einen Lattentreffer vom agilen Schmidt als Abstauber im Tor versenkte. Jetzt hieß es straffen und das Spiel sauber über die Bühne bringen um dem Elfmeterschießen unbedingt aus dem Wege gehen. Sieben Minuten vor Ende kam Kullmann für Petzold ins Spiel. „Kulle“ sollte Bälle festmachen und so dem Spiel wichtige Sekunden abringen. Doch wir trauten den Braten noch nicht und somit durfte Baumann für einen eventuelle Elfmeterkrimi nochmal aufs Feld für ihn ging Holstein runter der ein richtig gutes Spiel ablieferte. Doch der Schiri pfiff die Partie mit zwei Minuten Nachspielzeit ab und der VSM erkämpfte sich den Einzug ins Viertelfinale.

Fazit:
Dem Blauen Wunder ist der VSM gerade noch entgangen. Der defensiv Verbund muss in Zukunft noch besser abgestimmt sein, sicher kann jeder Mal individuelle Fehler machen doch die Verkettung mehrerer ist meist tödlich. Konzentration bei Ballannahme und sicheres Passspiel ist das A und O eines Fußballspiels. Positiv ist das die Mannschaft Moral bewiesen hat und nach zwei Rückschlägen zurückgekommen ist.

Aufstellung: 
L. Hofmann, Lux (Linden), Maurer, Arnold, Kühne, Petzold (Kullmann), Fiedler (M.Hofmann), Holstein (Baumann), Fischer, Schmidt, Bluhm 

Tore: Holstein, Fischer, Bluhm
Gelb: ---
Gelb/Rot: ---
Rot: ---



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