MS | SV Rossendorf - VSM 99 Nord 1:3

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ontagabend Flutlichtspiel in der Meschwitzarena und noch dazu ein echtes Derby. In diesem Spiel ging es um mehr als nur drei Punkte, der VSM wollte sich beim Tabellenletzten der FZL auf gar keinen Fall blamieren und somit vorzeitig im Rennen um die Meisterschaft Federn lassen.


In der Startaufstellung durfte Fischer seinen ersten Punktspieleinsatz im VSM Trikot in diese Saison feiern. Er bildete mit Baumann die offensive Schaltzentrale der Nordler. Petzold dahinter auf der Sechser Position und Arnold sowie Maurer bildeten das zentrale Abwehrbollwerk.

Der VSM kam recht gut ins Spiel, nach einigen Ballstafetten setzte sich Bluhm das erste Mal im Rossendorfer Strafraum durch. Ein Torerfolg blieb ihm allerdings vergönnt. Die Anfangsviertelstunde gehörte eindeutig dem VSM, der aus seinen diversen guten Aktionen keine zwingende herausspielen konnte. Nun versuchte es Rosendorf mit langen Bällen auf die Stürmer doch diese kamen am Gespann Maurer und Arnold nicht vorbei. Die Standartsituationen die der VSM bekam waren nicht präzise genug ausgeführt und somit plätscherte das Spiel bis zu 34 Spielminute hin bis Baumann sich in seiner unverwechselbaren Art in den Rossenedorfer Strafraum tankte und rüde gefoult wurde. Daher entschied der Schiedsrichter zu Recht auf Strafstoff den der gefoulte auch sicher zum 0:1 für die Nordler verwandelte. Die schockstarre des Gegners nutzte der VSM und so konnte der Quirlige Flügelspieler Holstein von der linken Seite einen Langen Ball aufs Tor schlagen der fast sein Ziel getroffen hätte.  Danach schickte Schmidt Baumann mit einen sensationellen Pass in die Spitze auf die Reise. Hier entschied der Unparteiische auf Abseits. Schmidt konnte sich wenige Augenblicke später aber selbst auszeichnen, indem er vor dem Strafraum einfach mal aufs Tor abzog und der Ball leicht abgefälscht im Netz der Rossenieri zappelte.  Zeitgleich Pfiff der Schiri zur Pause!

Der VSM wechselte Fiedler für Petzold und Lätsch für Busch, Lätsch rückte für Fischer ins Zentrum und Fischer sollte auf der Rechten Außenbahn nochmal richtig wirbeln. Rossendorf fing recht druckvoll an, in dieser Situation hatten die Nordler wenig Ballbesitz. Diese Phase überstand man allerdings unbeschadet und wir konnten dem Gegner wieder unser Offensivspiel aufzwingen. Nach einem genial getimten Pass von Schmidt auf den agilen Fischer brannte der Strafraum der Rossenieri abermals lichterloh. Fischer´s Abschluss war aber nicht Präzise genug um das 0:3 zu erzielen. Dies machte Bluhm dann besser nachdem er einen scharf hereingespielte Ball von Baumann zum 0:3 in die Maschen drosch. In der 70. Minute war es dann soweit nach 122 Tagen Pflichtspielabstinenz durfte M. Hofmann nach seiner Verletzungspause ins Spielgeschehen eingreifen, er kam für Holstein und sollte die rechte Seite beackern. Die Rossendorfer kamen kaum noch aus dem eigen Strafraum heraus, Fischer belohnte sich an diesem Kalten Herbstabend nicht selbst und konnte die Hundertprozentige Chance zum 0:4 nicht nutzen.  Kurz darauf zeigte Bluhm das er einer der schnellsten Spieler der Liga ist und lies seinen Abwehrspieler stehen zog Richtung Tor und schoss den Ball Links daneben. Der muss sitzen. So eine Chancenverwertung darf sich der VSM gegen andere Kaliber in dieser Liga nicht erlauben. Martin konnte sich in der nächsten Situation durchsetzen und setzte Baumann in Szene, der einfach nochmal querlegen muss, um den Sack endgültig zuzumachen. Kullmann durfte nochmal rann für ihn ging Fischer vom Feld.  
Die Abwehr des VSM konnte nur in einer Situation in der zweiten Halbzeit nicht schnell genug klären, daraufhin rückte der Keeper Hoffmann heraus raus und brachte denn ballführenden Rossendorfer zu Fall. Hier entschied der Schiedsrichter abermals auf Strafstoß.  Folglich fiel das 1:3. In den darauffolgenden Minuten hätte der VSM alles klar machen können. Lätsch schoss jedoch den gegnerischen Torwart berühmt. Der VSM Torwart L. Hofmann konnten sich noch einmal durch eine Weltklasse Parade auch für die nächsten Pflichtspiele beim Trainer Petzold anbieten. Den Abschluss des Spiels bildetet eine etwas unschöne Szene, als Baumann, der mal wieder nicht mit fairen Mitteln zu stoppen war, am 16er mit einem hohen Bein auf dem Brustkorb gestoppt wurde. Der hierfür nötige Pfiff und die eindeutige Karte wurden aber nicht gegeben.
Somit endete das Spiel mit 1:3 für den VSM 99 Dresden Nord.

Fazit: Der VSM meisterte diese Pflichtaufgabe ohne Glanz aber am Ende souverän. Zwangsläufig muss er aber an der Torausbeute arbeiten, um diese Spieler entspannter gestalten zu könne.

Aufstellung: L. Hofmann, Kühne, Maurer, Arnold (C), Schmidt, Petzold (Fiedler), Busch (Lätsch), Fischer (Kullmann), Baumann, Holstein (M. Hofmann), Bluhm

Tore: Baumann, Schmidt,Bluhm
Gelb: L. Hofmann
Gelb/Rot: ---
Rot: ---



FZL - Stammtisch

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