MS | Sportfreunde Schröder - VSM 99 Nord 1:2

6a00e398247700883301bb0859d0dc970d-400wi5 . Spieltag der VSM 99 Dresden Nord reiste ohne die Spieler Schmidt, Kahle und Busch bei den Sportfreunden Schröder auf der Pfotenhauerstrasse an. Trainer Petzold gelang der Spagat die Defensive zu stärken und somit Schröder vor große Probleme zu stellen.


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pitzenspiel der FZL Dresden, Flutlichtspiel am Freitagabend, was gibt’s geileres ?

Die Sportfreund Schröder sind bis dato nicht gut in die Saison gestartet, der Abwärtstrend sollte unbedingt gestoppt werden.. Somit hatte der VSM einen spielerisch starken Gegner vor der Brust, der nur durch Mannschaftliche Geschlossenheit und den unbedingten Willen zum Sieg bezwungen werden konnte.

Am Anfang der Partie tasteten sich beide Team´s erst einmal ab, keiner wollte den ersten Fehler begehen und somit vergingen die ersten 10 Minuten ohne Zwischenfälle. Nach dieser Spielphase wurde Schröder deutlich mutiger und war vor allem durch Standartsituationen recht gefährlich. Fast aus dem Nichts erzielte Baumann das 0:1 für den VSM 99 Dresden. Nach Starkem Pass in die Schnittstelle durch den Spielmacher Lätsch startete Baumann in den Sechzehner und schon Schoss das Leder Links am Tormann ins Eck. Schockstarre bei Schröder, dennoch motivierten sich die Jungs´s aus der Johannstadt sofort wieder und es ging wieder Richtung Strafraum vom VSM. Abwehrarbeit war heute die Überschrift des Spiels. Die wenigen Vorstöße vom VSM versuchte Kullmann im Angriff fest zu machen und auf die Außen Spieler Bluhm und Holstein abzulegen. Die letzten zehn Minuten der ersten Halbzeit schenkten sich beide Mannschaften nichts, die Gangart wurde härter und war von etlichen Nicklichkeiten geprägt, welche aber zu keinem Zeitpunkt unsportlich waren. Der VSM 99 erreichte den Halbzeitpfiff und durfte nach der Starken ersten Hälfte erstmal durchschnaufen.

Der Plan für die Zweite Hälfte war klar „Hinten nichts mehr zulassen und Vorne die wenigen Chancen eiskalt nutzen“.

Die Zweite Hälfte fing dort an wo die erste aufhörte, Schröder angriffslustig und der VSM verteidigte mit allen Mitteln. Die Abschlüsse der Sportfreunde aus dem Spiel heraus waren allerdings selten gefährlich. Kullmann durfte nochmal Zehn Minuten ackern und überzeugte heute durch den unbedingten Willen seinem Team zu helfen. Linden nahm seinen Platz ein uns sollten den Druck in der Offensive erhöhen und bei hohen Flanken seine Kopfballstärke ausspielen. Die Abwehr des VSM und vor allem Torwart Hofmann haben sich an diesem Abend das Prädikat „besonders wertvoll“ verdient! Abwehrchef Arnold Grätschte hinten alles weg was nach Gegner ausschaute und Maurer gewann jedes Kopfballduell. Die Außen Verteidiger Borch und Kühne konnten nicht jede Flanke verhindern aber ihre Laufbereitschaft sollte sich noch auszeichnen. In dieser Phase des Spiels versuchte Schröder Standartsituationen am Band zu erzwingen, doch Hofmann war an diesem Abend ein Garant der stabilen Abwehrleistung. Bluhm hätte fast das 0:2 nach einem Konter erzielen können, doch dies übernahm dann Baumann in der 66 Minute, der sich abermals mit seiner enormen Schnelligkeit den Ball erlief, einen Gegenspieler einfach stehen ließ und Eiskalt die Murmel im Netz versenkte. Die Freude bei den Nordlern war riesig groß, alle lagen sich in den Armen, doch sofort gab es die Ansage sich wieder zu straffen und die Punkte nun sauber heim zu bringen. Dies gelang dann nur bis zu 75 min als Kaboth den überfälligen Anschlusstreffer für Schröder erzielte. Fünfzehn Minuten noch jetzt war es ein offener Schlagabtausch, Schröder wurde immer Lautstarker auf dem Platz während der VSM den nächsten Wechsel vorbereitete um ein wenig Zeit von der Uhr zu nehmen. Petzold kam für Holstein der durch seine ständigen Dribblings vollkommen ausgepowert war. Petzold sollte der linken Seite in den letzten 10 Minuten Stabilität geben. Jetzt gab es nur noch eine Ansage „Vollgas und zwar von jedem“. Kühne war es der in der Schlussphase die Größte Chance von Schröder vereitelte indem er den Ball im Sechzehner des VSM in den Johannstädter Nachthimmel drosch. Linden hatte kurz vor Schluss noch das 1:3 auf den Fuß konnte sich aber nicht mehr entscheidend am Torwart vorbeikämpfen. Schlusspfiff des Referees und die 99er hielt nichts mehr auf der Bank jedem war bewusst was für eine Leistung heute wieder abgeliefert wurde.

 

Fazit: Wenn ein Team zum Auswärtsspiel anreist und man als Gastgeber dem Gegner Worte wie „GURKENTRUPPE“ an den Kopf schmeißt muss man sich nicht wundern wenn sowas nach hinten los geht und man den Gegner somit nur Stärker macht. Klar war es heute ein Abwehrschlacht aber der VSM 99 Dresden ist an diesem Freitagabend abermals als eine Einheit aufgetreten egal wer da war ober Trainerteam verletzte Spieler oder Wechselspieler WIR waren heute der VSM 99 Dresden!

Aufstellung: Hofmann, Arnold, Maurer, Borch (C), Kühne, Bluhm, Holstein (Petzold), Fiedler, Lätsch, Baumann, Kullmann (Linden)

Tore: 2 x Baumann
Gelb: ---
Gelb/Rot: ---
Rot: ---





FZL - Stammtisch

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