(A)MS|05.11.16 08:45 vs. SG Klotzsche 4:2
(H)MS|12.11.16 12:00 vs. FSM Trachenberge 2:0
(A)MS|18.11.16 20:00 vs. Sportfreunde Schröder _:_

MS | VSM 99 Nord vs. SC Borea 2:2

D

as Topspiel des 6-ten Spieltages der Freizeitliga Dresden hielt was es versprach. Bei nass kaltem Regenwetter sahen die zahlreichen Zuschauer ein packendes Spiel. Am Ende teilen sich beide Mannschaften leistungsgerecht die Punkte.

Der amtierende Meister zu Gast in der Meschwitz Arena. Jeder Gegner erfordert vom üL die entsprechende Taktik und Aufstellung. Da waren sie wieder, meine Probleme! Diesmal 13 "heiße" Spieler in der Kabine. Zwei sollten erst einmal neben mir auf der Bank die Hufe wetzen. Matthias als letzter Mann, nicht für Alle verständlich, sollte mit seiner Routine der Hintermannschaft den nötigen Biss geben. Aussichten vor dem Match für uns? Borea klarer Favorit, wir mussten unsere Kampfkraft dagegen stemmen, schwierig ohne unseren größten Kämpfer Hartmut. Das sichere Zirkulieren des Balles bei den Jungs vom Jägerpark bekannt, wir wollten sie bis zu einer gewissen Linie solange die Partie offen ist gewähren lassen. Der entscheidende Pass auf die viel rotierenden Stürmer durfte nicht ankommen und dann eben mal sehen was nach vorn geht.

Erstaunlicher, für mich, übernahmen wir in den ersten Minuten das Zepter. Der Meister ließ uns spielen. Noch nicht ganz bei der Sache? Oder die selbe Taktik wie wir gewählt? Es entwickelte sich ein munteres Spiel. Sehr schnell wurde die Passivität, (lasche Einstellung?) des Kontrahenten erkannt. Das Spiel nach vorn aufgezogen. Wir hatten in den Anfangsminuten mehr Freiräume, nutzten diese schnell. Die Abwehr der Schwarzen war unter Druck machte Fehler. Das 1:0 einfach nur eine Traumkombination. Spielverlagerung aus dem Mittelfeld auf die rechte Seite, Störversuch wieder bei Tom gelandet und die knallharte Eingabe verwandelt Thomas eiskalt direkt. Jetzt waren die Gäste wach. Da kam ein richtiger spürbarer Ruck. Sie waren näher dran, störten früher, unterbanden jegliches Aufbauspiel von uns. Unsicherheiten im Mittelfeld kamen auf und zwangen die Abwehr zu Großtaten. Der Ausgleich lag in der Luft. Wir wurden zwar nicht eingeschnürt, hatten unsere Kontermöglichkeiten, doch der Meister bestimmte das Geschehen auf dem Platz. Alle stemmten sich dagegen. Viele heikle Situationen wurden durch einen sehr souveränen Libero samt seiner Vorderleute und Keeper überstanden. Der Ausgleich kurz vor der Pause? Na ja da schwoll mir schon der Kamm. Das war so ein Duseltor alà Bayern München. Aber aus neutraler Brille gesehen verdient.

Pause! Wie weiter? Ein Punkt, auch wenn es das Heimspiel war, unser großes Ziel. Schwere 45 Minuten vor uns, für die ich die Anfangstaktik untermauern wollte. Kein zweites Tor fangen, das Unentschieden so weit wie möglich schleppen. Unruhe im Meisterteam weiter schnüren, da lief vieles nicht Rund. Wurde ziemlich verbal untereinander und mit dem sehr guten Unparteiischen (diesen Schiedsrichter hätte ich gern zu jedem Spiel) diskutiert. Ich hatte nicht das Gefühl das Borea mit 11 Spielern die 90. Minute erlebt.

Durchgang zwei. Ja jetzt waren die sicheren Kombinationen deutlich, zwingend der Druck auf unserem Platz in Führung zu gehen. Als Hausherr nur noch in der Defensive gebunden. Schwindende Kräfte, trotz aufwendigen Konditionstrainings, nicht zu übersehen. Das Patt konnten wir nur zehn Minuten halten. Der üL, ML, Verantwortliche, wie auch immer in dieser Funktion, gab für den Meister eigentlich die falsche Taktik aus. Zurückziehen, Führung über die Zeit bringen. Zurück im Spiel. Dennoch musste ich bei diesem Spielstand etwas riskieren. Sven sollte im Mittelfeld frische Akzente setzen, Triebschi wurde zu seinem, und vieler Mitspieler, Unverständnis das Opfer. Er hat sehr gut gespielt, viele Bälle vom Gegner geholt, rannte sich aber leider in der sogenannten zweiten Welle immer wieder fest. Aber mit der "Schelte" muss ich leben. Ob nun 1:2 oder 1:3 und zwei Wechsler auf der Bank schmoren lassen war mir zu diesem Zeitpunkt der Partie, wo es noch etwas zu reißen gab nicht gerade Egal, aber für die zwei Jungs Verantwortungslos. Sven machte auch gleich richtig Alarm. Da waren die Boreaner ein wenig überrascht. Defensiv nicht seine Stärke auf dieser Position aber Druck, Ball verteilen, den entscheidenden Pass spielen belebte unser Bemühen auf den Ausgleich. Leider wurde der Spielfluss durch viele verbale Attacken seitens des Tabellen Zweiten gegenüber dem Schiedsrichter erheblich gestört. Das alle schwarzen Akteure das Ende dieser Partie erleben durften? Hut ab gegenüber dem Mann in Gelb Schwarz. Das waren schon sehr provokante Betteleien für glatt Rot. Fußball wurde weiterhin gespielt. Borea wollte über Konter die Entscheidung, die waren richtig gut, verwandelt? Glück gehabt. Ich zog einen weiteren Spieler ins Match. Linden raus, Lars in die Spitze und Frank rechter Verteidiger. Wir schoben alles nach vorn, wurden ja eingeladen. Zuckerpass von Ilya auf Sportfreund Baumann, trotz Gegenspieler an den Fersen versenkt er die Murmel 9 Minuten vor Schluss zum verdienten Ausgleich. Dicke Backen bei allen Spielern des Meisters. Die Spielunterbrechungen, provoziert von den Jungs vom Jägerpark häuften sich. Uns lief die Zeit davon den entscheidenden K.O. zu setzen. Denn von Borea kam nichts mehr. Das dritte Tor gelang leider nicht.

Kurzanalyse: Drei Punkte waren heute möglich gegen einen mit der Selbstfindung überstrapazierten Gegner. Schnelle Führung nicht ausgebaut und sinnloses Gegentor gefressen. Danach spielerische Dominanz des Meisters, der seine Führung nicht ausbauen wollte (konnte). Wir zurück und verdient den Punkt geholt. In den Schlussminuten müssen wir eigentlich das 3:2 machen weil der Gegner stehend K.o.! Schade zwei Punkte verschenkt.

Aufstellung: Strauch, Fischer, Hofmann, Borch, Schubert, Petzold, Kahle, Levental, Triebsch (70 . Hoffmann), Linden (78. Stanel), Baumann
Tore: Petzold, Baumann
Karten: Hofmann (Gelb)

FZL - Stammtisch

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