(A)MS|05.11.16 08:45 vs. SG Klotzsche 4:2
(H)MS|12.11.16 12:00 vs. FSM Trachenberge 2:0
(A)MS|18.11.16 20:00 vs. Sportfreunde Schröder _:_

MS | FSM Trachenberge vs. VSM 99 Nord 6:0

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ieder sind nur 9 tapfere Spieler aufzutreiben. Doch dieses Mal reicht es nicht. Der FSM Trachenberge schafft den höchsten Sieg der Geschichte gegen den VSM 99 Nord.

Das denkwürdige Spiel in der Aachener Straße wurde außergewöhnlich umrahmt: Ein langjährig verdienter Sportfreund der Trachenberger wurde mit Blumenstrauß vor dem Spiel und mit Bratwurst nach dem Spiel verabschiedet. Wir wollten trotzdem keine Geschenke verteilen, trotz dass wir wie in der letzen Woche im unterbesetzten 3-4-1-System spielen mussten. Allen war noch die Vorwoche mit dem Sensationssieg gegen Freital im Hinterkopf, als wir ebenfalls mit neun Mann durchspielen mussten.

Wir begannen wie in der Vorwoche mit sicherem Stellungsspiel in der Abwehr und kontrolliertem Ballverteidigen im Mittelfeld. Leider rutschte unserem Verteidiger Frank in der 10. Minute eine flache Eingabe von außen über den Fuß und der Ball senkte sich im hohen Bogen exakt ins eigene Dreieck. Die Mannschaft steckte trotzdem nicht auf. Während dem Gegner außer halbhohen Bällen nichts einfiel, erarbeiteten wir uns eine handvoll erstklassiger Konterchancen. Besonders unser Debütant (Metall-)Robert wirbelt die gegnerische Abwehr durcheinander. Ein Schuss wurde nach tollem Solo durch 4 Mann und über den halben Platz noch von der Linie gekratzt. Außerdem klatschte ein Drehschuss nach einer Ecke nur an die Lattenunterkante. Dazu noch zwei knapp verpasste Einschussmöglichkeiten vom anderen Robert (Linden). In der 45. Minute nutzten die Trachenberger ihre einzige echte Torchance dieser Halbzeit zum 2:0, nachdem sie unsere Unterzahl erstmals richtig ausgespielt hatten.

Zur Halbzeit waren wir aufgrund unserer kämpferisch guten Leistung noch zuversichtlich. Ein Punkt war nach Meinung aller durchaus noch drin, da wir hier bisher die bessere Mannschaft waren!

Leider währte diese Zuversicht nur bis zur 50. Minute. Lutz markierte Eigentor Nummer 2. Ein Rettungsversuch gegen zwei Gegenspieler verwandelte sich in einen harten Vollspannstoß an den Innenpfosten. Nun waren wir gebrochen. Es folgte schnell das 4:0 nach schulmäßigem Kopfball. Dann Triebschis Auftritt. Als Ersatztorwart und Teilzeitlibero machte er bis dahin einen fehlerlosen Job. Doch eben in der 65. Minute schießt ein Trachenberger aus 30 Metern, und der Ball kullert ins leere Tor. Was war passiert? Triebschi verließ während des Spiels sein Gehäuse um einen zweiten Ball aus dem Spielfeld zu befördern. Leider ohne irgendjemand, geschweige denn den Unparteiischen, davon in Kenntnis zu setzen. Der sehr gut leitende Bezirksklasseschiri musste sodann trotz Mitleid erneut zum Anstoßpunkt deuten. Danach war das Mittelfeld aufgelöst und es entwickelte sich ein offenes Gebolze von beiden Mannschaften. Nach Torchancen hüben und drüben folgte noch der Auftritt von unserem Torjäger (Alt-)Robert. Nach seinem Schuss aus kurzer Distanz klärt ein Verteidiger mit der Hand auf der Linie - Rot und Strafstoß. Robert will endlich sein Tor machen, aber an diesem Tag klappt gar nix und er jagt den Ball in den Trachenberger Abendhimmel. Am Ende fangen wir uns (nur) noch das 6:0 ein und sind heilfroh als der Schiri abpfeift.

Fazit: Pleiten, Pech und Pannen in 4 Akten. Alles was wir letzte Woche gegen Freital an Glück hatten kam uns nun als Schlamassel entgegen. Wir hoffen darauf, diese Saison nie wieder zu neunt beginnen zu müssen.

Aufstellung: Triebsch - Fiedler, Stanel, Hofmann - Roth, Schubert, Linden, Wenz - Baumannn

Die Redaktion empfiehlt diesen lesenswerten Spielbericht von Trachenberge.

FZL - Stammtisch

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