MS | VSM 99 Nord vs. FSM Trachenberge 2:0

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ie Partien gegen den FSM Trachenberge bis auf seltene Ausnahmen immer spannend und am Ende auch knappe Ergebnisse. Ohne einige Stammspieler sollten dennoch die drei Punkte in der MeschwitzArena bleiben.

Nach kurzer Eingewöhnungsphase musste ich kleine Korrekturen in der Aufstellung vornehmen. Ilya zurück ins Mittelfeld, Sven in den Sturm Schubi und Fischi tauschten öfters die Positionen. Abgesehen von fehlender Spielpraxis fast aller Akteure haute sich jeder rein und kämpfte. Konstruktiver Spielaufbau und Torchancen waren kaum zu sehen. Bei Trachenberge sah das etwas besser aus, aber auch ihr Spiel krankte an zu vielen Fehlpässen. Ein Spiel ohne große Aufreger plätscherte so dahin. Fehlender Spielrhythmus, fehlendes Training zeigten bei einigen schon frühzeitig Wirkung. Es fehlte der Mut und die Kraft zu mehr Laufbereitschaft. Nach vorn wurden viele gute Ansätze gezeigt, Abstimmung sowie der letzte entscheidende Pass kamen noch nicht. Fischi legte sein Herz dann endlich mal in die Töppen und hämmerte die Murmel nach Zuspiel von Buschi aus 16 Metern ins rechte Dreiangel. Fünf Minuten noch im ersten Durchgang, mit der Hoffnung bei mir diesen Vorsprung mit in die Pause zu nehmen.

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un war der Motivator gefragt. Ich musste anstacheln, bessere Leistung fordern. So bekam erst mal fast Jeder eins auf die Mütze. Danach Linie für Durchgang zwei. Angekündigte Wechsel, besinnen auf das eigene Können und mehr miteinander spielen. Das Spiel einfacher, ruhiger gestalten, Nebenmann früher anspielen, mal komplett das Spiel auf die andere Seite verlagern. Die ersten 15 Minuten voll konzentriert die Entscheidung suchen.

Daniel kam für Sven ins Spiel und Lars sollte sich noch eine Viertelstunde im Sturm austoben. Grob gesehen hatten wir eigentlich alles im Griff, dank auch eines mitspielenden Keepers. Diesmal ohne Patex an den Sohlen war der 16er das Revier von Strauchi, ließ nix anbrennen und entschäfte auch die 100%tigen.  Der Spielaufbau war nun durchdachter, aber immer noch mit viel Mühe bedeutete eine leichte überlegenheit auf dem Platz. In der 78. Minute weiter Abschlag unserer Nummer eins, die Kugel wurde Wind begünstigt vom letzten Mann unterschätzt und so war Robert durch, um die Murmel frei vorm Torwart zu versenken. Mittlerweile war die am Anfang gut gefüllte Wechselbank auch leer. Unser Gast versuchte noch wenigstens den Anschlusstreffer zu schaffen, doch wie oben erwähnt hatten auch sie ihre Probleme im Vorwärtsgang, bzw. nagelte Strauchi die Null hinten fest an sein Gehäuse.

Fazit: Erkenntnis für mich als üL? In den nächsten Trainingseinheiten an der Kondition arbeiten, die spielerische Frische und Leichtigkeit verbessern. Der Sieg war in Ordnung, wir waren am heutigen Nachmittag diese zwei Tore besser.
Aufstellung: Strauch, Krause, L. Hofmann, Borch, Fiedler, Schubert, Busch, Fischer, Levental, Linden, S. Hoffmann

Wechsel: Müller für S. Hoffmann (46.), Wenz für L. Hofmann (60.), Bois für Busch (80.)

Tore: Fischer/Busch 40. Minute, Linden/Strauch 78. Minute

FZL - Stammtisch

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